Frequently Asked Questions

Hier beantworten wir die unserem Support-Team am häufigsten gestellten Fragen zur Konfiguration & Bedienung unserer Software. Navigieren Sie über die jeweilige Kategorie zu dem Bereich, der Sie interessiert. Durch Klick auf die Kategorie erscheinen die zugeordneten Fragestellungen. Klicken Sie eine Frage an, erscheint unterhalb der Frage die zugehörige Antwort.

Windows

Fragen zum Betrieb der Software unter Windows

Farbverläufe können in PDF auf verschiedenste Art und Weise deklariert werden. CABAReT Stage kann nur eine Art davon darstellen. Es handelt sich dabei um Farbverläufe mit dem Typ "Axial Shading". Dieser gehört zu den am meisten verwendeten.

In vielen PDFs sind Farbverläufe auch nicht direkt deklariert, sondern in einem eingebetteten Bild enthalten. Diese stellen wir selbstverständlich ebenfalls dar.
Ein "echter" Farbverlauf, der nicht dargestellt werden kann, wird vom Programm durch eine halbtransparente graue Fläche ersetzt.
 

Wenn ein Virenscanner derart konfiguriert ist, dass er auch Archiv-Dateien (JAR, ZIP, RAR,...) scannt, kann es vorkommen, dass CABAReT länger braucht, um geöffnet zu werden.

Lösung: Den Virenscanner so konfigurieren, dass er das CABAReT-Installationsverzeichnis ausschliesst.
 

Fehlermeldung: Unable to load graphics library [GDI+ is ...]

CABAReT Stage benötigt das Graphical Device Interface (gdiplus.dll) zum Darstellen von Formularen. Bei Windows XP und Vista wird diese Komponente automatisch mitgeliefert, älteren Windows Versionen fehlt sie.

Laden Sie die Komponente hier herunter und installieren Sie sie lokal zu CABAReT Stage im Verzeichnis <CABARET_HOME>\bin.
 

Ursache für dieses Phänomen ist, dass das Dokument mit einem Eigentümer-Kennwort geschützt und die Funktionen zum Ändern nicht freigeschaltet wurden. Methoden zur Eingabe des Eigentümer-Kennwortes sind für CABAReT Stage z. Zt. noch nicht realisiert.

Scribus verwendet in Feldern einen nicht deklarierten Font. Das ist laut PDF-Spec nicht zulässig und CABAReT Stage kann derzeit darauf nicht reagieren.
Das Problem ist im Scribus Bugtracker gemeldet. Wir haben ausserdem einen Workaround implementiert, der im nächsten Release enthalten sein wird. Damit können dann Scribus-Formulare wie gewohnt ausgefüllt und gespeichert werden.

Interessierte können die entsprechenden PDFs mit dem PDF Browser betrachten. Die fehlerhafte Font-Verwendung ist im "DA" (Default Appearance) Eintrag der zum Feld gehörenden Annotation.
 

Bei einigen Formularen kann es vorkommen, dass der Designer bei Feldern eine Schriftgröße von "Auto" festgelegt hat, d.h. die Berechnung einer passenden Schriftgrösse wird der Endanwendung überlassen. Nun ist es u.U. so, dass CABAReT Stage in diesem Fall eine kleinere Schriftgröße errechnet als der Adobe Reader. Das kann dazu führen, dass beim Ausdruck von Formularen in Kombination mit bestimmten Druckern die Schrift unleserlich erscheinen kann - ein Umstand, den wir voraussichtlich in einer der Programmversionen prüfen und korrigieren werden.

Linux

Fragen zum Betrieb der Software unter Linux

In den Standard deb-Packages für Ubuntu 12.x ist die Bibliothek libfreetype.so, die für das Anzeigen eines Dokumentes notwendig ist, nicht mehr enthalten. Das Package libfreetype6-dev muss separat nachinstalliert werden.

Es gibt kein Installationsprogramm als solches. Zur Verwendung des Programm entpacken Sie die Datei in ein beliebiges Verzeichnis. Starten Sie das Programm mit dem bereitgestellten Startprogramm cabaretstage, das seit der Version 3.0 im Archiv enthalten ist.

Damit das Startprogramm funktioniert, benötigt es die Information, wo die zu verwendende Java-Runtime auf dem System zu finden ist. CABAReT Stage benötigt ein Java Runtime Environment (JRE) von Sun. Ist auf Ihrem System kein solches installiert, führen Sie zunächst die für Ihre Distribution gültigen Schritte zur Installation durch.

Um den Ort des JRE anzugeben haben Sie mehrere Möglichkeiten, die vom Startprogramm in der gelisteten Reihenfolge geprüft werden. Die bevorzugte Möglichkeit, wenn auf dem System eine Datei /etc/jvm vorhanden ist, ist dabei Nummer 4, auf anderen Systemen Nummer 3.

  1. Unterverzeichnis jre im Programmverzeichnis. Findet das Startprogramm eine Java-Runtime in einem Unterverzeichnis mit Namen jre im Programmverzeichnis, wird diese verwendet. Um diese Möglichkeit zu nutzen, erstellen Sie dort einen Link auf das Stammverzeichnis Ihrer Java-Runtime oder kopieren sie.

    Beispiel-Befehlszeile:
    Code:
    ln -s /usr/lib/jvm/java-1.5.0-sun /usr/local/cabaretstage-4.1.2/jre
     

  2. Umgebungsvariable CABARET_JAVA_HOME. Findet das Startprogramm eine Java-Runtime in dem in einer Variablen mit Namen CABARET_JAVA_HOME angegebenen Verzeichnis, wird diese verwendet. Um diese Möglichkeit zu nutzen, setzen Sie eine Umgebungsvariable CABARET_JAVA_HOME auf den Namen des Stammverzeichnises Ihrer Java-Runtime.
    Beispiel-Befehlszeile:
    Code:
    export CABARET_JAVA_HOME=/usr/lib/jvm/java-1.5.0-sun
     
  3. Umgebungsvariable JAVA_HOME. Findet das Startprogramm eine Java-Runtime in dem in einer Variablen mit Namen JAVA_HOME angegebenen Verzeichnis, wird diese verwendet. Dies ist eine häufig (auch von anderen Anwendungen) benutzte Möglichkeit. Um sie zu nutzen, setzen Sie eine Umgebungsvariable JAVA_HOME auf den Namen des Stammverzeichnises Ihrer Java-Runtime.

    Beispiel-Befehlszeile:
    Code:
    export JAVA_HOME=/usr/lib/jvm/java-1.5.0-sun

    Beispiel-Dateiinhalt /etc/environment:
    Code:
    JAVA_HOME=/usr/lib/jvm/java-1.5.0-sun
     

  4. Datei /etc/jvm. Jede Zeile der Datei gibt ein Verzeichnis an, das auf das Vorhandensein einer Java-Runtime zu überprüfen ist. Findet das Startprogramm eine Java-Runtime in einem der Verzeichnisse, wird diese verwendet. Auf älteren Debian-basierten Systemen ist die Datei bereits vorhanden. Möchten Sie diese Möglichkeit auf einem anderen System verwenden, legen Sie die Datei selbst an. Achtung: auf manchen System gibt es bereits ein Verzeichnis mit diesem Namen, dann können Sie diese Möglichkeit nicht nutzen.
    Beispiel-Dateiinhalt:
    Code:
    /usr/lib/jvm/jre-1.5.0-sun
     

Die Pfade in den Beispielen sind dabei durch die tatsächlich auf Ihrem System vorhandenen Pfade zu ersetzen. Wird über keinen dieser Wege eine vewendbare Java-Runtime gefunden, kann das Startprogramm die Anwendung nicht starten.

In Versionen von Stage vor 3.0 oder wenn das Startprogramm nicht funktioniert, verwenden Sie das ebenfalls bereitgestellte Shell-Skript cabaretstage.sh. Hierfür wird allerdings keine der o.a. Methoden zum Auffinden der Java-Runtime verwendet. Das Shell-Skript verwendet dasjenige java-Executable, das im Pfad gefunden wird.

Sie können auch einen Starter für CABAReT Stage anlegen. Beispiel CABAReT Stage.desktop, wenn Sie das Programm nach /usr/local entpackt haben:
Code:
[Desktop Entry]
Version=1.0
Encoding=UTF-8
Name=CABAReT Stage
Name[de-DE]=CABAReT Stage
Type=Application
Categories=Office
GenericName=PDF editing
GenericName[de-DE]=PDF-Bearbeitung
Exec=/usr/local/cabaretstage-4.1.2/cabaretstage
Icon=/usr/local/cabaretstage-4.1.2/cabaret.png

 

Anmerkung: in den neuesten Versionen von CABAReT Stage zeigt das Startprogramm keinen Startbildschirm mehr an. Es dauert ein paar Sekunden bis sich nach dem Starten das Fenster öffnet.
 

 

Hotline (Schweiz)

  0840-000342

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